Schwangerschaftsvorsorge – Für ein Mehr an Sicherheit!

Liebe Patientin,

herzlichen Glückwunsch, Sie erwarten ein Baby! Vor Ihnen liegt eine spannende Zeit. Sie werden in den kommenden Wochen ein ganz neues Bewusstsein für Ihren Körper entwickeln und viele neue Erfahrungen sammeln.

Mein Praxisteam und ich freuen uns darauf, Sie ein Stück dieses Weges zu begleiten und zu betreuen.

Es ist ganz natürlich, dass Sie in der kommenden Zeit viele Fragen zu Ihrer Gesundheit und der Entwicklung Ihres Kindes haben werden. Bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie jederzeit gerne!

Die gesetzlichen Krankenkassen sehen ein Angebot an medizinisch notwendigen Leistungen vor. Diese sind wichtig und sollten darum unbedingt von Ihnen in Anspruch genommen werden.

Zum gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeprogramm gehören:

Untersuchungen in 4-wöchigen, später 2-wöchigen Abständen mit Blutdruckmessung, Gewichtsüberprüfung, Urinkontrollen, Überprüfen des Muttermundes und des Gebärmutterwachstums, Blutabnahme in regelmäßigen Abständen (Überprüfung von Infektionen, Hämoglobinwert, Blutgruppenbestimmung und Antikörpersuchtest), Tokographie-/CTG-Untersuchungen (Wehenschreiber bzw. Aufzeichnung der kindlichen Herztöne mit einem speziellen Gerät).

Drei Basis-Ultraschalluntersuchungen:

1. Screening: 9. bis 12. Woche

2. Screening: 19. bis 22. Woche

3. Screening: 29. bis 32. Woche

Es sind also im normalen Schwangerschaftsverlauf drei Ultraschall-Untersuchungen zur Beurteilung der Entwicklung und des Gesundheitszustandes des Kindes vorgesehen. Gegebenenfalls sind weiterführende Untersuchungen medizinisch notwendig, diese werde ich Ihnen näher in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Sie haben allerdings auch ein „Recht auf Nichtwissen“ und dürfen auf Ultraschalluntersuchungen oder auch andere Untersuchungen verzichten und müssen diese nicht machen lassen, nur weil es die Untersuchung gibt.

In der 24. – 28. Woche ist ein Blutzuckerscreening bei allen Schwangeren vorgesehen und ggf. ein Blutzuckerbelastungstest bei den Frauen, bei denen der Screening-Test auffällig war. Der Blutzuckerbelastungstest muss nüchtern durchgeführt werden, der Screening-Test nicht.

Je nach Alter und Vorgeschichte können zusätzliche Untersuchungen durch die gesetzliche Krankenversicherung übernommen werden wie z.B. die Chorionzottenbiopsie und die Fruchtwasseruntersuchung zur Praenataldiagnostik einer Erbkrankheit oder die Feindiagnostik mit Ultraschall durch einen Experten. Unabhängig vom Alter der Schwangeren kommt es bei 2 – 4% der Kinder zu Fehlbildungen. Das individuelle Risiko kann höher oder niedriger sein. Dazu berate ich Sie gerne beim Vorsorgegespräch.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe ergänzender Untersuchungen, die sinnvoll und empfehlenswert sind. Die Kosten für diese Zusatzuntersuchungen müssen Sie selbst tragen.

Wir nennen sie Schwangerschaftsvorsorge – Plus:

Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen zur Gewichtsschätzung des Kindes in 2D

3D oder 4D Ultraschall Untersuchung

Dopplerultraschall

Ersttrimester-Screening

Test auf Toxoplasmose

Test auf Cytomegalie (CMV)

B-Streptokokken-Abstrich

Erweiterte Laboruntersuchungen (z.B. Titerkontrolle Windpocken, Ringelröteln und anderen Kinderkrankheiten)

Akupunktur

Ihre Gesundheit ist uns wichtig!

Nutzen Sie deshalb unsere Möglichkeiten zur Schwangerschaftsvorsorge-Plus. Wir beraten Sie jederzeit gerne!

Ich möchte einen Beratungstermin!